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Sportstätten

In den Jahren nach der Gründung des Pädagogischen Institutes Dresden bereitet die materielle Sicherstellung des Sportunterrichts große Schwierigkeiten. Turnhallen, Sportplätze und -stätten fehlen. Der Sport findet am Nachmittag von 15 bis 20 Uhr im gesamten Stadtgebiet in folgenden und anderen Turnhallen statt:

    • Oberschule Nord, Weintraubenstraße (heute Romain-Rolland-Gymnasium)
    • Berufsschulen Melanchtonstraße und Gerokstraße
    • Turnhallen in Hellerau, Leuben und Mickten
    • Ostragehege und Rudolf-Harbig-Stadion

Ab 1955 können die Anlagen im Pionierpalast genutzt werden.

Der Schwimmunterricht findet im Nordbad, im Hebbelbad, in Klotzsche, in der Marienallee, in der Springer- und Sportschwimmhalle Freiberger Straße und in der Steinstraße statt. Studenten und Lehrkräfte machen dem Namen Karl-Friedrich-Wilhelm Wander im wahrsten Sinne des Wortes all Ehre.

Am 12.6.1964 erfolgt die Ünergabe der Kleinsportanlage Wigardstraße:

Die Anlage ist ein Versuchsbau mit dem Sportamt. Außer einem 40 x 24 Meter großem Hartplatz für Handball, einer Hoch- und Weitsprung- und einer Kugelstoßanlage entsteht eine 100-Meter Rundbahn und eine Basketballanlage aus einem Bitumengemisch mit Gummischrot. Durch viele freiwillige Aufbaustunden von Studenten und Lehrkräften wird eine hochwertige Anlage geschaffen.

Im Oktober 1968 wird der Sporthallenneubau seiner Bestimmung übergeben, die Zeit der groß0en Wanderungen findet ihr Ende, und zum Ende des Studienjahres 1972 kam die Kegelbahn im Keller des Lehrgebäudes III (heute das Staatsministerium für Kultus) eingeweiht werden.

1979 erfolgt eine Rekonstruktion der Kleinsportanlage Wigardstraße und am Wohnheim Marschnerstraße werden zwei Kleinsportstätten errichtet. Alle drei Anlagen dienen heute als Parkplätze.

Wendezeiten und Eingliederung der Pädagogischen Hochschule in die Struktur der Technischen Universität erfordern ab 1992 die Zahlung von Miete für die Sporthalle in der Wigardstraße, welche im Zuge der Baumaßnahmen für die Neubauten der Sächsischen Landesregierung im Sommer 1996 dem Abrissbagger zum Opfer fällt.

Die Sportgruppen unseres Vereins sind seitdem in Turnhallen im gesamten Stadtgebiet Dresdens verteilt – wir sind also heute wieder auf „Wander“-schaft.